Natascha Kribbeler

Romantik & tiefe Gefühle

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Rockermut - Rocker-Reihe 4

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Angie steckt in Schwierigkeiten. Nicht nur, dass ihrem Freund Matze, den sie liebt, seine Freiheit wichtiger zu sein scheint als sie. Noch dazu wurde sie Zeugin einer Gewalttat, und nun sind die Täter hinter ihr her. Um sich von ihren Sorgen und ihrem Ärger auf Matze abzulenken, lässt sie sich auf einen Flirt mit einem Unbekannten ein. Doch auch Matze hat Probleme. Er fühlt sich zwischen seinen Gefühlen zu Angie und seiner Liebe zur Unabhängigkeit hin- und hergerissen, kommt jedoch kaum dazu, darüber nachzudenken, denn die Männer, die Angie verfolgen, drohen seinem Motorradklub mit Krieg. Weder Angie noch Matze ahnen, dass der Unbekannte, der Prospect im feindlichen MC ist, den Auftrag hat, Angie zu seinem Präsidenten Bobby zu bringen, um die Sea Crows mit ihr zu erpressen und zur Aufgabe ihres Klubs zu zwingen. Wird es ihm gelingen, sie zu entführen?

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Vita

Natascha Kribbeler

Natascha Kribbeler wurde in Hamburg geboren. Ihr Herz gehörte schon früh der Sehnsucht nach der weiten Welt. Interessiert an Fotografie, Geschichte und fremden Kulturen, arbeitete sie in ihrem erlernten Beruf als Rechtsanwaltsgehilfin, bis die Familiengründung sie nach Bayern verschlug, wo sie heute noch mit Mann und Sohn lebt. Getrieben von Heim- und Fernweh begann sie mit dem Schreiben. Bisher wurden vier Teile ihrer Fantasy-Reihe über Jandor, den ersten Vampir, bei Forever by Ullstein veröffentlicht, ebenso eine zweiteilige Rockstar-Romance-Reihe. Mit „Rockerbraut“ startete ihre Rocker-Reihe bei bookshouse, die sich mit „Rockerschutz“ und nun mit „Rockerliebe“ fortsetzte. 

Leseprobe

Kapitel 1

Zögernd betrat Angie das Krankenhaus. Als ihr der typische Geruch nach Desinfektionsmitteln in die Nase stieg, war sie versucht, den Atem anzuhalten. Krankenhaus war für sie die Assoziation von Tod. Wie ihr personifizierter Verdacht kam ihr in der Empfangshalle eine Patientin entgegen, gekleidet in einen dunkelblau-gestreiften Bademantel, schlurfend in Hausschuhen, ein Gestell mit einem Tropf mit sich ziehend. Wie gebannt starrte Angie sie an, unfähig, ihren Blick von ihr zu wenden.
   Genauso hatte ihr Vater auch ausgesehen, damals, als sie gerade zwölf Jahre alt war. Kurz, bevor der Scheißkrebs ihn dahingerafft hatte.
   Rasch riss sie sich vom Anblick der Kranken los und trat vor den Informationsschalter. Eine kurzhaarige Frau sah von ihrer Computertastatur auf und lächelte.
   »Guten Tag«, grüßte Angie. »Ich möchte einen Patienten besuchen. Thomas Höning.«
   »Ich sehe mal nach …« Die Dame tippte etwas ein. »Zimmer 363. Am Ende des Ganges ist ein Fahrstuhl.« Sie wies in die entsprechende Richtung.
   »Danke.«
   Während Angie den Flur entlangging, versuchte sie, nicht auf die ihr entgegenkommenden Ärzte in den weißen Kitteln zu achten. Sie bildete sich ein, in deren Mienen bereits unerbittliche Diagnosen zu erkennen. Nie würde sie den Tag vergessen, an dem ihr Vater von der Untersuchung nach Hause gekommen war. Schweigend hatte er sich auf den Küchenstuhl gesetzt, und seine Augen waren ganz leer gewesen. Als wäre er da bereits gestorben.
   Sie schüttelte den Kopf, um die schrecklichen Erinnerungen abzuschütteln. Gerade erreichte sie den Fahrstuhl, trat ein und drückte den Knopf für die dritte Etage.
   Der arme Tommy. Seit zwei Tagen lag er hier in der Klinik. Und sie fühlte sich schuldig daran. Wäre sie nicht so dumm gewesen, so unachtsam …
   Sie sah wieder den nachtdunklen Parkplatz vor sich, sah ihre Freundin Nele neben ihrem Auto hocken und rasch den Finger an die Lippen legen, als sie hinzutrat. Aber es war bereits zu spät. Die Frage, was sie denn da tat, war schon aus ihr herausgesprudelt. Danach hatten sich die Ereignisse überstürzt. Sie sprang ins Auto und raste mit Nele davon, und jemand verfolgte sie.
   Dabei wusste sie, dass sie keine Schuld an dem Geschehen traf, das Tommy ins Krankenhaus befördert hatte. Er war bereits geschlagen worden und dadurch gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen, als sie mit ihrer Frage die Männer auf sich aufmerksam gemacht hatte. Aber Nele hatte ihr später gesagt, dass die Typen, die Tommy und seinen Motorradklub bedrohten, gerade dabei gewesen waren, abzuhauen. Auf jeden Fall hatte sie es zu verantworten, dass Nele nach Sylt fliehen musste. Und sobald wie möglich würde sie ihr dahin folgen, denn auch sie war in Gefahr. Diese Männer, mit denen sich Tommys MC angelegt hatte, waren gefährlich. Und sie und Nele waren Zeuginnen geworden, wie sie Tommy angegriffen hatten. Nele war bereits aus der Schusslinie heraus. Sie selbst jedoch musste noch einige Tage lang ausharren, weil einige Kollegen gerade Urlaub hatten und sie die Stellung in der Kneipe halten musste, in der sie arbeitete.
   Und da konnte sie die Zeit auch nutzen und Tommy besuchen, auch wenn sie keine unmittelbare Schuld an seiner Verletzung traf. Tommy war Prospect beim Sea Crows MC, und sie selbst war seit einigen Jahren mit den Jungs befreundet. Bisher allerdings hing sie nur locker und unverbindlich mit ihnen ab, noch keiner hatte sich fest zu ihr bekannt und sie zu seiner Lady erklärt. In Toddel war sie ein paar Monate lang verliebt gewesen, und sie hatte gedacht, das mit ihnen könnte etwas Ernstes werden. Als sich jedoch Matze für sie interessierte, vergaß sie Toddel sofort, denn sie spürte, dass da etwas zwischen ihnen war, das tiefer ging als die bisherigen Geplänkel mit den anderen. Vorher hatte es für sie nichts Wichtigeres gegeben, als Spaß zu haben und ihre Freiheit zu genießen. Sie war gern unabhängig, konnte kommen und gehen, wie es ihr gefiel. Sie hatte erlebt, wie schnell das Leben vorbei sein konnte. Man musste es genießen, so lange es ging, und Spaß haben, so viel man bekommen konnte. Jedenfalls hatte sie das bis vor Kurzem gedacht.
   Je länger sie Matze kannte, desto mehr wünschte sie sich, er würde endlich Mut beweisen und (...)

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