Mark Maria Kraft

Krimis & Thriller

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Projekt Freedom

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DIE NATIONALE SICHERHEIT STEHT ÜBER ALLEM UND IN IHREM NAMEN IST ALLES ERLAUBT ... FREEDOM, das größte Geheimprojekt in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, ist abgeschlossen. Die Wissenschaftler, die daran gearbeitet haben, verlassen in einem Flugzeug die Militärbasis, auf der FREEDOM entwickelt wurde, doch die Maschine stürzt mitten in der Wüste ab. Nur Doktor Carol White, eine Informatikerin, und George Smith, die rechte Hand des Präsidenten, überleben und werden von Matt aus dem Wrack geborgen, der das Unglück zufällig beobachtet. Doch der machtbesessene Präsident ordnet an, dass alle Passagiere und Mitwisser zu sterben haben. Joe, der Kopf einer skrupellosen Söldnerbande, versucht sie zu finden. Eine gnadenlose Jagd auf Leben und Tod beginnt, aber auch der Präsident hat allen Grund, sich zu fürchten ...

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Vita

Mark Maria Kraft

Mark Maria Kraft  wurde 1960 in Bayern geboren. Studium der Betriebs-Informationswissenschaft. Er bezeichnet sich als Kosmopolit und ist u. a. als freier Journalist und Schriftsteller tätig. Der Autor verbringt seit einigen Jahren einen Großteil seiner Zeit in Prag, wo er auch die meisten seiner Bücher schreibt. In seinen Erzählungen taucht er tief in das Seelenleben der Protagonisten ein und zeigt deren innere Abgründe auf. Mit seinem Thrillerdebüt „Infernum“ hat er mehr als nur einen Achtungserfolg erzielt, der bereits in zwei Sprachen vorliegt. Der Autor versteht es gekonnt, Realität und Fiktion zu fesselnden, nervenaufreibenden Geschichten zu verweben, die den Leser in ihren Bann ziehen. Willkommen in der Welt des Mark Maria Kraft.

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Leseprobe

Prolog

Mit diesem Tag würde die Überlegenheit seiner Nation gegenüber allen anderen Staaten auf immer und ewig zementiert.
   Applaus brandete auf, nachdem Adam seine Rede beendet hatte. Die längste geheime Operation in der Geschichte des Landes war erfolgreich abgeschlossen. Die Zuhörer erhoben sich und stimmten die Nationalhymne an.
   Als Adam das Rednerpult verließ und zu der Rechneranlage hinüberging, deren Zentraleinheit den ganzen angrenzenden Raum ausfüllte, standen sie ihm Spalier. »Mr. President …«, murmelten einige und nickten ihm anerkennend zu.
   Feierlich blieb er vor einer Armatur in der Wand stehen und identifizierte sich durch mehrere Sicherheitscodes und Körperscans. Eine Platte, die aus einem nahezu unzerstörbaren Material gefertigt war, glitt lautlos zur Seite und gab den Hauptschalter frei. Auch wenn es technisch veraltet erschien, hatte Adam darauf bestanden, die Tradition zu wahren, und betrachtete ehrfürchtig den roten Knopf, der zum Vorschein gekommen war. Nun wurde auch er von patriotischen Gefühlen überwältigt und konnte seine Tränen nicht mehr unterdrücken, die von einer der Kameras in einer perfekten Nahaufnahme eingefangen wurden.
   Adam legte seinen Daumen auf den Knopf und räusperte sich. Dann blickte er in die Kamera und wandte sich ergriffen an das Volk. »Liebe Mitbürger, nicht ohne Stolz darf ich Ihnen verkünden, dass mit dem heutigen Tag eine neue Ära für unsere Nation angebrochen ist. Ich habe die große Ehre, FREEDOM, das leistungsfähigste Computersystem aller Zeiten, vor ihren Augen in Betrieb zu nehmen, das zu einem einzigen Zweck geschaffen wurde, der Wahrung der Freiheit.« Er machte eine Kunstpause, während der er sich mit einem Seidentuch die Tränen aus den Augenwinkeln tupfte, und schaltete lächelnd FREEDOM ein.
   Die Platte glitt in ihre Ausgangsposition zurück. Die Beleuchtung flackerte kurz, als das Superhirn den Betrieb aufnahm. Ein leises Summen erfüllte den unterirdischen Raum. Die Blinklichter der Kameras waren erloschen.
   »Meine Damen und Herren, ich möchte mich nochmals für die aufopferungsvolle Arbeit bedanken, die Sie und Ihre Mitarbeiter in den vergangenen Jahren geleistet haben. Erheben Sie nun mit mir das Glas, und lassen Sie uns gemeinsam in eine glorreiche Zukunft blicken.«
   Neuerlich brandete Jubel auf, und die Anwesenden prosteten ihm ehrfurchtsvoll zu.

Kapitel 1

Sein Smartphone vibrierte. Matt spürte ein leichtes Kribbeln im Kopf, doch im nächsten Moment war es vorbei. Adam Flynns Ansprache wurde angekündigt und würde in wenigen Minuten beginnen.
   Er schlenderte über die Straße zu der einzigen Bar der verschlafenen Ortschaft am Rande der Wüste, in der er vor Kurzem gestrandet war. Das Telefon vibrierte erneut und forderte ihn auf, noch weitere zehn Minuten zu joggen, weil er sein heutiges Pensum noch nicht erfüllt hatte.
   »Verdammtes Ding!« Er hatte die App doch gar nicht aktiviert.
   In der Bar bestellte er ein Bier, während auf dem Bildschirm das Fernsehprogramm für die Rede des Präsidenten unterbrochen wurde.

*

»Und, wie war ich?«
   »Großartig, Mr. President«, antwortete George Smith, seine rechte Hand. »Das Videomaterial wird bereits bearbeitet und in wenigen Minuten ausgestrahlt.«
   »Ich bin gespannt, ob das System funktioniert.«
   »Das wird es, Mr. President. Schließlich haben unsere besten Wissenschaftler daran gearbeitet, und die Testläufe waren alle erfolgreich.«
   »Steht das Flugzeug bereit?«
   »Ja, Mr. President. Die Herrschaften werden die Basis verlassen, sobald feststeht, dass keine weiteren Korrekturen an der Software erforderlich sind.«
   »Gut, dann werde ich mir noch meinen Auftritt ansehen.« Er hatte noch Zeit. Das Flugzeug würde etwa eine Stunde in der Luft sein, bevor es abstürzte. Falls es Überlebende gab, hatte er eine entsprechende Anweisung für Joe formuliert. Adam klopfte dem schlaksigen Farbigen auf die Schulter. »Sehr gute Arbeit. Was würde ich nur ohne Sie tun? Wenn das hier vorbei ist, haben Sie sich einen Bonus verdient.«

*

Matt verfolgte die Rede des Präsidenten, die über die Glotze (...)

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